Öffnungszeiten des Stephansdoms
- Zugang zur Kathedrale: Montag–Samstag: 6:00 – 22:00 Uhr - Sonntage und Feiertage: 7:00 – 22:00 Uhr
- Südturm (Steffl): Täglich: 9:00 – 19:00 Uhr (343 Stufen, Aufstieg mit Panoramablick über die Stadt).
- Nordturm und Pummerin-Glocke: Zugang per Aufzug: Jan.–März: 9:00 – 17:30 Uhr - Apr.–Dez.: 9:00 – 20:30 Uhr
- Katakombenführungen: Mo–Sa: 10:00, 11:00, 11:30 – 13:30, 14:30, 15:30, 16:30 Uhr
Was Sie im Inneren erwartet
- Gotisches Meisterwerk: Bewundern Sie die gewölbten Decken, die marmoren Altäre und das ikonische Mosaikdach mit Habsburger- und Stadtwappen.
- Katakomben: Steigen Sie unter die Kathedrale hinab, um mittelalterliche Begräbnisstätten und die kaiserlichen Gruften der Habsburger zu besichtigen.
- Südturm: Erklimmen Sie 343 enge Stufen für einen der besten Ausblicke auf die Skyline Wiens.
- Nordturm & Pummerin: Fahren Sie mit dem Aufzug, um die zweitgrößte freischwingende Glocke Europas zu sehen.
Besondere Höhepunkte
- Historische Tiefe: Die Grundsteine stammen aus dem Jahr 1137, wobei gotische Elemente im 14. und 15. Jahrhundert hinzugefügt wurden.
- Krieg und Erneuerung: Bombenangriffe 1945 zerstörten Teile der Kathedrale, doch sie wurde innerhalb von sieben Jahren wiederhergestellt.
- Kulturelles Symbol: Der Stephansdom ist mehr als ein religiöser Ort—er ist Wiens Symbol für Widerstandsfähigkeit, Glauben und Identität.
Historische Rolle in Wien
Über seinen religiösen Zweck hinaus ist der Stephansdom seit langem das symbolische Herz Wiens. Er erlebte Hochzeiten, Beerdigungen und Krönungen der Habsburger und überstand sowohl die Belagerungen durch die Osmanen als auch die Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs. Die Kathedrale wurde zu einem Sammelpunkt für die Identität Wiens, besonders nach ihrer teilweisen Zerstörung 1945 und dem raschen Wiederaufbau bis 1952.
Heute ist es nicht nur ein Gotteshaus, sondern auch eine Bühne für staatliche Veranstaltungen, Konzerte und das kulturelle Leben—und verankert das historische Zentrum Wiens als
UNESCO-Welterbestätte.Architektur und Design
Der Stephansdom verbindet romanische Fundamente mit gotischer Erweiterung und ist damit ein lebendiges Zeugnis mittelalterlicher Handwerkskunst. Die Fassade und das Langhaus spiegeln romanische Solidität wider, während die himmelstrebenden Türme, Rippengewölbe und Strebebögen die gotische Ambition zeigen. Das Ziegeldach mit 230.000 glasierten Ziegeln, die kaiserliche und wienerische Wappen bilden, ist zu einem der meistfotografierten Wahrzeichen Wiens geworden.
Drinnen können Besucher Seitenkapellen, kunstvoll geschnitzte Kanzeln und Buntglasfenster bewundern, die Jahrhunderte künstlerischer Meisterschaft erhellen.