Das Museum ist vorübergehend geschlossen.
Wann öffnet das Theatermuseum?
Das Theatermuseum in Wien ist in der Regel morgens bis in den frühen Abend geöffnet (oft von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr). Die Öffnungszeiten können an Wochenenden und an Feiertagen abweichen. Prüfen Sie daher unbedingt den neuesten Fahrplan, bevor Sie Ihren Besuch planen. Die letzte Einlasszeit ist normalerweise kurz vor der Schließung.
Wo befindet sich das Theatermuseum?
Das Museum befindet sich im Inneren des Palais Lobkowitz am Lobkowitzplatz 2, mitten im historischen 1. Wiener Gemeindebezirk. Vom Hofburg und der Wiener Staatsoper ist es nur ein kurzer Spaziergang, und es ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wenn Sie den Bereich der Ringstraße erreicht haben, folgen Sie den Schildern zum Museum.
Wie lange dauert der Besuch, und wann ist die beste Zeit?
Planen Sie 60–90 Minuten ein, um die zentralen Ausstellungsräume und eventuelle Sonderausstellungen zu erkunden. Theaterfans können den Besuch auf etwa zwei Stunden verlängern – besonders, wenn im Eroica Hall ein Vortrag, ein Familienworkshop oder eine Lesung stattfindet. Für ein ruhigeres Erlebnis kommen Sie früh nach der Eröffnung oder am späten Nachmittag unter der Woche.
Geschichte des Theatermuseums
Anfänge in einer nationalen Sammlung
Das Museum entstand aus der österreichischen nationalen Theatersammlung, ursprünglich ein Archiv der Bühnenhistorie, das Skripte, Skizzen, Bühnenbildentwürfe, Fotografien und Memorabilien von bedeutenden Häusern wie dem Burgtheater und der Staatsoper zusammenführte. Über die Jahrzehnte wuchs der Bestand durch Ankauf und Künstlerzuwendungen.
Ein barockes Zuhause mit Beethoven-Bezug
Seit den 1990er-Jahren ist die Sammlung im Palais Lobkowitz untergebracht, einem spät 17. Jahrhundert erbauten Palais, das für seinen Eroica Hall berühmt ist – benannt nach Beethovens Dritter Symphonie und ein Zeichen für die Mäzenatentätigkeit der Familie Lobkowitz. Konzerte und besondere Veranstaltungen halten diese Tradition lebendig.
Teil eines großen Museumsnetzwerks
Heute arbeitet das Theatermuseum im Rahmen der führenden österreichischen Museumsgruppe und unterstützt die Konservierung, Forschung und gemeinsamen Ausstellungen, die die Theatergeschichte in einen breiteren kulturellen Kontext stellen.
Was können Sie im Theatermuseum sehen?
- Bühnenbild und Modellräume: Bühnenmodelle, technische Zeichnungen und Moodboards, die zeigen, wie aus der Idee eines Regisseurs eine vollständige Produktion wird.
- Kostüm- und Zubehörsammlungen: Detaillierte Kostüme, Masken und Theaterjuwelen – von eleganter Kleidung aus dem 19. Jahrhundert bis hin zu modernen Avantgarde-Stücken – und sie zeigen, wie Silhouette und Stoff einen Charakter formen.
- Puppenspiel und der Teschner-Raum: Marionetten, Schattengestalten und Stabpuppen, die in einem stimmungsvollen Raum ausgestellt sind und das Handwerk sowie die Mechanik des Puppenspiels feiern.
- Plakate, Programme und Fotografie: Ikonische Plakate, Programmhefte, Probenaufnahmen und Porträts von Stars, die sich verändernde Publikumsinteressen und visuelle Stile nachzeichnen.
- Eroica Hall: Ein historischer Ballsaal, der für ausgewählte Konzerte, Lesungen und besondere Veranstaltungen genutzt wird und dem Museumsbesuch eine lebendige Dimension verleiht.
- Interaktive Momente: Je nach Aufbau finden Sie Hörstationen mit historischen Aufnahmen, Projektionsausschnitte aus legendären Produktionen, anfasserfreundliche Repliken, die Hintergründe der Bühnentechnik erklären, sowie Familientische für leichte, schattenbezogene und einfache Puppenspiel-Experimente.
- Wechselausstellungen: Regelmäßig thematische Shows – Komponistenjubiläen, Retrospektiven der Szenografie oder Porträts einflussreicher Regisseure und Schauspieler – sorgen dafür, dass es immer etwas Neues gibt.
Zweck des Theatermuseums im Laufe der Zeit
Das Museum bewahrt, erforscht und präsentiert die Geschichte des Darstellens – von Oper und Ballett bis hin zu gesprochener Dramaturgie und experimentellem Theater. Seine Aufgabe ist es, fragile Materialien wie Textilien, Papier und Miniaturmodelle zu sichern; Archive für Wissenschaftler zugänglich zu machen; und die Abläufe hinter den Kulissen in spannende Geschichten für Besucher zu übersetzen. Durch Ausstellungen, Publikationen und gelegentliche Live-Programme verbindet es das Handwerk des Theatermachens mit den kulturellen Gesprächen von heute.
Was sollten Sie vor Ihrem Besuch im Theatermuseum wissen?
- Barrierefreiheit: Eingänge und Ausstellungsräume sind mit dem Aufzug erreichbar; barrierefreie Toiletten sind vorhanden. Assistenztiere sind willkommen.
- Fotografie: Private, nicht blitzende Fotografie ist in der Regel erlaubt, sofern ein Objekt nicht anderweitig gekennzeichnet ist.
- Garderobe und Taschen: Lassen Sie große Rucksäcke und Regenschirme in der Garderobe oder in Schließfächern, um die Ausstellungen zu schützen.
- Familienfreundlich: Fragen Sie das Personal nach kindgerechten Stopps, Aktionsblättern und gelegentlichen Workshops.
- Ruhige Zeiten: Unter der Woche außerhalb der Schulferien ist es am ruhigsten; kommen Sie früh oder spät am Tag für den entspanntesten Besuch.